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Vorstandswechsel zum neuen Jahr

Genoba Weil: Hubert folgt auf Heldmaier

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    Vorstände der Genoba Weil: Horst Heldmaier hört auf, Rainer Schäfer macht weiter und Enrico Hubert ist der neue Mann KRZ-Foto:

Artikel vom 01. Januar 2018 - 14:24

WEIL IM SCHÖNBUCH (red). Nach über 45 Berufsjahren, davon rund 30 Jahre in verantwortlicher Position als Vorstandsmitglied einer genossenschaftlichen Bank, beginnt bei Vorstand Horst Heldmaier jetzt die passive Phase der Altersteilzeit.

Wo alles vor über 45 Jahren begann, endete die berufliche Laufbahn von Vorstand Heldmaier zum Jahresende. Am 1. August 1972 trat er als Auszubildender seine Lehre bei der Genossenschaftsbank Weil im Schönbuch eGmbH, wie die Bank damals noch hieß, an. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und zahlreichen Weiterbildungen wurde ihm bald die Leitung der Kreditabteilung übertragen. Mit dem Ziel, als zukünftiger Bankvorstand eine Führungsposition einzunehmen, schied Horst Heldmaier 1985 aus der Genoba aus. Über die Raiffeisenbank Walddorf führte ihn sein weiterer Weg zur Raiffeisenbank Riederich, wo er sein erstes Amt als Bankvorstand antrat.

Nach vier Jahren zog es ihn in Richtung Heimat. Bei der Volksbank Dettenhausen zeichnete sich Heldmaier rund 14 Jahre als Vorstand für die Weiterentwicklung der Bank verantwortlich, heißt es in einer Pressemitteilung. Zum Januar 2008 folgte er dem Ruf nach Weil und trat als Nachfolger von Vorstand Werner Schaffroth bei seiner Genoba die dritte und letzte Vorstandsstelle an.

"Die Genoba ist weiterhin gut aufgestellt, steht auf einem soliden Fundament und kann trotz allen Widrigkeiten des Marktes, wie die Niedrigzinsphase und die gerade für kleine Banken überzogene Regulatorik, positiv in die Zukunft schauen", so Heldmaier laut Pressemitteilung weiter. "Die Überlebensfähigkeit ist nicht unbedingt eine Frage von groß oder klein, sondern hängt von der Kundenbindung und der Ausschöpfung des Marktes ab. Solange uns die Weilemer die Treue halten und weiterhin so intensiv und vertrauensvoll mit Ihrer Genoba zusammenarbeiten, ist mir um die Genoba nicht bange", meint Heldmaier.

Bei seinem Nachfolger, Enrico Hubert, der seit zwei Jahren als Prokurist eng und intensiv mit Vorstand Heldmaier zusammengearbeitet hat, und seinem bisherigen Vorstandskollegen Rainer Schäfer sieht Heldmaier "die Genoba weiterhin in guten Händen". Der 39-jährige neue Vorstand Enrico Hubert ist seit 14 Jahren im genossenschaftlichen Verbund tätig und hat unter anderem als Prüfer des Württembergischen Genossenschaftsverbands die Genoba Weil fünf Jahre auf Herz und Nieren untersucht.

Der hiermit vollzogene Generationenwechsel steht auch im Einklang mit der Strategie der Weilemer Bank, die Selbstständigkeit zu erhalten, solange es wirtschaftlich Sinn macht, heißt es abschließend.

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