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Win-Win-Win- Situation

Kommentar

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Artikel vom 12. September 2017 - 16:06

Von Sandra Schumacher

Ein wenig Nervosität gehört zum ersten Tag in der weiterführenden Schule dazu - nicht nur für die Kleinen. Auch die Eltern müssen sich auf eine neue Situation einstellen und machen sich mitunter kräftig Sorgen, ob der Nachwuchs auch sicher in der neuen Lernstätte ankommt.

Daher greifen viele von ihnen vor allem in den ersten Wochen lieber aufs Auto zurück und chauffieren ihre Kids am besten direkt bis vor die Eingangstür der jeweiligen Schule. Die Folge: ein Verkehrschaos, das nicht nur alles andere als umweltfreundlich, sondern auch für andere Schüler nicht gerade ungefährlich ist. Denn die Fußgänger und Fahrradfahrer müssen dann die teils in zwei Reihen parkenden motorisierten Kutschen, die nicht selten die sicheren Rad- und Fußwege blockieren, in zum Teil halsbrecherischen Manövern umkurven.

Projekte wie die "Schulradler" sind somit nicht nur vorbildlich, sondern eine Win-Win-Win-Situation. Das Wissen um die Anwesenheit und das Know-How der Begleiter beruhigt die Eltern und das Elterntaxi wird stehengelassen. Das wiederum freut Mutter Natur und die anderen Verkehrsteilnehmer. Außerdem lernen die Kids einen sicheren Umgang im Straßenverkehr und dass die Bewegung an der frischen Luft mit einer Gruppe von Freunden echt Spaß machen und dass das Auto auch einfach mal in der Garage bleiben kann.