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Genossen ehren verdiente Mitstreiter

Bei Mitgliederversammlung des SPD-Stadtverbands Sindelfingen spielt auch die GroKo eine Rolle

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    Ehrungen bei der Sindelfinger SPD (von links): der Stadtverbandsvorsitzende Thomas Schulz, Michaela Beck (40 Jahre), Hartmut Gampe (25), die Kreisvorsitzende Jasmina Hostert, Eberhard Spöhr (50), Birgit Wohland-Braun (25) und Volker Gampe (25) Foto: red
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Artikel vom 10. Dezember 2017 - 22:36

SINDELFINGEN (red). Die Sindelfinger Sozialdemokrat(inn)en trafen sich zur Mitgliederversammlung und Jubilarehrung in der Gaststätte des GSV Maichingen.

"Es ist schön zu sehen, wie hoch doch die Bedeutung eines Parteibuches für jemanden ist. Gerne hätte ich Maria Lang Urkunde und Blumen zur 70-jährigen Parteimitgliedschaft persönlich und im Rahmen der Mitgliederversammlung überreicht", zeigte sich Thomas Schulz, der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands, beeindruckt. In Abwesenheit der Spitzenreiterin unter den Jubilaren überreichte Schulz Urkunden und Geschenke an Eberhard Spöhr (50 Jahre Mitglied), Michaela Beck (40 Jahre) sowie Hartmut Gampe, Birgit Wohland-Braun und Volker Gampe (25 Jahre).

Doch es wurden keineswegs nur langjährige Mitglieder geehrt. Nach dem Input und der Stellungnahme der SPD-Kreisvorsitzenden und -Bundestagskandidatin Jasmina Hostert haben sich alle Altersgruppen am Austausch über den Umgang mit dem Bundestagswahlergebnis beteiligt. "Es liegt auf der Hand, dass es kein ,Weiter so geben kann. Die SPD darf sich nicht zu einer Neuauflage der Großen Koalition zwingen lassen, nur weil die Sondierungsgespräche für Jamaika gescheitert sind", mahnte der Vorsitzende der Jusos Sindelfingen/Böblingen, Dominik Ernst. Es stimme nicht, dass man sich der Regierungsverantwortung entziehen wolle. Vielmehr sei es das zwingende Resultat aus dem Wahlergebnis, das deutlich zeige, dass die GroKo abgewählt wurde, führte Ernst weiter aus.

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