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Das Klima braucht bald einen Sarg

Greenpeace-Gruppe demonstrierte und informierte auf dem Sindelfinger Marktplatz

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    Das Aus für den "Klimakiller (Braun-)Kohle" forderten die Aktivistinnen und Aktivisten bei ihrer Mahnwache auf dem Sindelfinger Marktplatz Foto: red

Artikel vom 10. November 2017 - 17:18

SINDELFINGEN (red). Anlässlich des Welt-Klimagipfels veranstaltete Greenpeace Böblingen-Sindelfingen eine Mahnwache auf dem Marktplatz in Sindelfingen. Mit einem Banner zum Kohleausstieg, einer schwer kranken Erde und dem schon bereitstehenden Sarg machten die Aktivisten und andere umweltbewusste Menschen darauf aufmerksam, dass dringend etwas getan werden müsse, um zu erreichen, dass die globale Temperaturerhöhung auf maximal zwei Grad Celsius beschränkt wird.

Statt eines Rückgangs des Kohlendioxid-Ausstoßes wird nach wie vor jährlich immer mehr des klimaschädlichen Gases freigesetzt. Wie auch andere Länder hinkt Deutschland seinen Klimazielen weit hinterher. "Wenn wir es nicht schaffen, innerhalb kurzer Zeit die Ära fossiler Brennstoffe zu beenden, werden wir auf eine Katastrophe zusteuern", gibt Ute Teufel von Greenpeace Böblingen-Sindelfingen die Beurteilungen der Klimawissenschaftler wieder.

Kleine Schritte für alle

Schon jetzt sind in vielen Teilen der Welt die Auswirkungen des Klimawandels lebensbedrohend geworden und den Menschen bleibt nichts anderes übrig als die Flucht aus ihrer zur Wüste gewordenen oder überschwemmten Heimat. Aber auch in Deutschland macht der Klimawandel sich bereits bemerkbar, auch hier mit Überschwemmungen, schweren Stürmen, Artensterben, überheißen Sommern.

Ein kleiner Schritt, den jeder tun könne, sei ein Wechsel des Stromanbieters hin zu Strom aus regenerativen Energien. Auch darüber informierte Greenpeace Böblingen-Sindelfingen im Rahmen der Mahnwache.

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