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Landeszuschüsse für Brücken und Bahnübergänge

Verkehrsministerium unterstützt Bauprojekte im Rahmen der Schönbuch- und Hermann-Hesse-Bahn

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    Auch der Brückenbau in Weil der Stadt wird gefördert / Foto: Archiv

Das Land gewährt auch in diesem Jahr Gemeinden, Landkreisen und kommunalen Zusammenschlüssen Zuwendungen für Vorhaben im Straßenbau nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Im Kreis Böblingen profitieren vor allem die Straßenbaumaßnahmen, die im Zuge der Elektrifizierung der Schönbuchbahn notwendig sind. Zum ersten Mal kündigt das Land aber auch einen Zuschuss für das Projekt Hermann-Hesse-Bahn an. Nutznießer ist Weil der Stadt. Die Kommune soll Geld für den Neubau einer Eisenbahnbrücke erhalten.

Artikel vom 02. Januar 2018 - 12:42

KREIS BÖBLINGEN (red). Im Kreis gefördert werden: Die Beseitigung des Bahnübergangs in der Böblinger Straße in Holzgerlingen mit 2,39 Millionen (Gesamtkosten: 15,6 Millionen), die Beseitigung des Bahnübergangs an der Herrenberger Straße in Böblingen mit 1,3 Millionen (gesamt 8,7 Millionen), Bahnübergangssicherung in Weil im Schönbuch mit 45 000 Euro (gesamt: 270 000), Neubau einer Eisenbahnbrücke und Sicherung von Bahnübergängen in Weil der Stadt mit 1,5 Millionen (gesamt 3 Millionen) und die Verbesserung des Parkleitsystems in Böblingen mit 300 000 Euro (gesamt: 600 000)

Ziel der Förderung ist laut Pressemitteilung des Ministeriums die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und des Lärmschutzes. Viele Projekte dienten der Verbesserung der Verkehrssicherheit, etwa durch die Beseitigung von Bahnübergängen. Aber auch die Anlage von Kreisverkehrsplätzen und die Verbesserung von Informationssystemen, wie beispielsweise Parkleitsystemen, werden gefördert.

2011 bis 2016 wurden 273 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 474 Millionen Euro bewilligt. Im Jahr 2017 wurden weitere 79 Förderprojekte zur Bewilligung durch die Regierungspräsidien freigegeben. Das Land unterstützt die neuen Maßnahmen mit Zuschüssen von rund 48 Millionen Euro. Kommunen, die dem ländlichen Raum zuzuordnen sind, sind mit rund 53 Prozent aller geförderten Maßnahmen vertreten.

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