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Auf Winterdienst im Landkreis vorbereitet

Straßenmeisterei ist für den nahenden Winter gerüstet - 560 Kilometer Straßen müssen frei gehalten werden

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    Eis und Schnee können kommen: Die Straßenmeistereien des Landkreises haben alle Vorkehrungen für den Winter getroffen Foto: Archiv

In den ersten Novembertagen sind die Temperaturen im Landkreis Böblingen deutlich gesunken: Die Vorboten des anstehenden Winters. Die beiden Straßenmeistereien des Landkreises in Herrenberg und Leonberg haben die Vorkehrungen für den bevorstehenden Winter getroffen.

Artikel vom 15. November 2017 - 13:42

KREIS BÖBLINGEN (red). Die Salzlager sind laut einer Pressemitteilung gut gefüllt und Schneepflüge, Streuer mit bis zu sechs Kubikmetern Fassungsvermögen sowie Solebehälter stehen für die Fahrzeuge bereit. Insgesamt lagert der Landkreis 3000 Tonnen Salz, davon 1000 Tonnen in Herrenberg und 2000 Tonnen in Leonberg.

"Die Sicherheit auf unseren Straßen hat auch im Winter für uns höchste Priorität. Deshalb werden unsere Straßenmeistereien auch in diesem Winter für gutes Durchkommen sorgen", ist sich Landrat Roland Bernhard sicher. Auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen wird der Winterdienst vom Landkreis durchgeführt. Innerorts liegt die Verantwortung für den Winterdienst bei den Städten und Gemeinden, die von den Straßenmeistereien des Landratsamtes nach besten Kräften unterstützt werden. Auf den Autobahnen sind die Autobahnmeistereien zuständig.

Die beiden Straßenmeistereien des Kreises befreien pro Einsatz auf rund 560 Kilometern die Fahrbahnen von Schnee und Eis. Damit dies gelingt, werden die acht eigenen Fahrzeuge durch zehn Fahrzeuge von Fremdunternehmern unterstützt. Um die Straßen rechtzeitig für den Berufsverkehr frei zu bekommen, rücken die ersten Fahrzeuge bei Bedarf schon um 3 Uhr nachts aus. In bis zu drei Schichten arbeiten die Mitarbeiter der Straßenmeistereien bis gegen 22 Uhr, um sichere Fahrt für die Verkehrsteilnehmer zu ermöglichen.

Jörg Aichele, der Leiter des zuständigen Amtes für Straßenbau weiß, dass seine Mitarbeiter dabei oft mehrmals ausrücken müssen: "Bei starkem Schneefall oder wiederkehrender Glätte leisten unsere Mitarbeiter häufig Überstunden, um die Straßen frei zu halten." Dennoch müssten sich die Räumfahrzeuge bei extremen Witterungsverhältnissen zunächst auf die Straßen mit der höchsten Priorität wie Rettungswege, Hauptverkehrswege, Steigungen, Brücken oder Kreuzungsbereiche konzentrieren. Dennoch sei auch bei geräumten Straßen im Winter erhöhte Vorsicht geboten. So seien Winterreifen bei den entsprechenden Wetterverhältnissen Pflicht, die Geschwindigkeit müsse unbedingt an die Straßenverhältnisse und das Wetter angepasst werden.

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