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Den Kreis als Standort stärken

IHK-Bezirksversammlung beschließt Arbeitsprogramm

Artikel vom 04. September 2017 - 17:18

KREIS BÖBLINGEN (red). Die Bezirksversammlung der Böblinger IHK hat unlängst ein umfangreiches Arbeitsprogramm für die gerade begonnene Wahlperiode beschlossen. In den nächsten vier Jahren bildet dieses Programm aus ganz unterschiedlichen The-menschwerpunkten die Grundlage für die Arbeit der Böblinger Bezirkskammer.

Vorangegangen war dem Papier die Sammlung und Beratung von wirtschaftsrelevanten Themen in einer eigens eingesetzten Arbeitsgruppe des Gremiums. Die teilnehmenden Unternehmensvertreter hatten dabei gemeinsam mit dem Präsidenten der IHK, Andreas Hadler, der Vizepräsidentin Christina Almert sowie der IHK-Geschäftsführerin Marion Oker und dem stellvertretenden Geschäftsführer, Tilo Ambacher, Chancen und Risiken des Landkreises Böblingen diskutiert. Die Handlungsfelder, für die sich die IHK im Sinne der Unternehmen im Kreis in den kommenden Jahren einsetzen wird, reichen dabei vom Breitbandausbau über die Schaffung von Wohnraum für Fachkräfte bis hin zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Weiterhin im Mittelpunkt der IHK-Arbeit steht zudem die Fachkräftesicherung und hier insbesondere die Stärkung des dualen Bildungssystems. Im Bereich der Unter- nehmensförderung, der intensiviert werden soll, möchte die IHK zudem Akzente in der Nachfolgeberatung setzen. Darüber hinaus soll aus Sicht der Wirtschaft der Standort Landkreis generell besser vermarktet werden, um so weiterhin attraktiv für den Zuzug von Fachkräften und Unternehmen zu bleiben. Mit dieser gezielten und intensiveren Erarbeitung von Themenschwerpunkten beschreitet die IHK-Bezirkskammer Böblingen neue Wege und will damit ihre Mitglieder noch stärker als bislang in die Arbeit der Kammer einbinden. "Neben den hoheitlichen Aufgaben der IHK und den umfangreichen Serviceleistungen steht der gesetzliche Auftrag der IHK - die Interessenvertretung für die Unternehmen des Kreises - im Mittelpunkt unserer Arbeit", so Hadler.

Daneben stand in der Sitzung auch der Ausbau der Breitbandversorgung im Kreis im Fokus. Martin Wuttke, erster Landesbeamter und stellvertretender Landrat, informierte die Unternehmer über den aktuellen Entwicklungsstand und das angedachte Backbone-Netz. Im anschließenden Austausch wurde deutlich, dass die Unternehmen den aktuellen Versorgungsstand als Entwicklungshemmnis sehen, eine schnelle Verbesserung und ein stärkeres Engagement der öffentlichen Hand wünschen.

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