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BÖBLINGEN (red). Vor Kurzem war der Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB), Friedrich Schirmer, zu Gast im Lise-Meitner-Gymnasium (LMG). Anlass war die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung.

Ziel dieser Kooperation ist es laut einer Pressemitteilung, im Rahmen des Modellprojekts "Kulturschule 2020 Baden-Württemberg", das kreative Lernen und die kulturelle Bildung von Schülern zu stärken. Im Rahmen dieser Partnerschaft soll es den Schülern des LMG ermöglicht werden, einmal im Schuljahr eine Theatervorstellung der Württembergischen Landesbühne Esslingen vor Ort in Böblingen oder direkt an der Landesbühne zu besuchen. Zusätzlich zu den Vorstellungsbesuchen bietet die WLB ein Rahmenprogramm mit theaterpädagogischen Vor- oder Nachbereitungen des jeweiligen Theaterbesuches an. Ebenso wird eine Theaterpädagogin die Theaterworkshops im Rahmen des von der Schule entwickelten "Kulturbandes" unterstützen.

Passend zum Anlass kam zunächst in der Aula das Stück "Der Luftballon" von Selma Lagerlöff in der Inszenierung der WLB zur Aufführung. Das Stück selbst wurde vorher im Deutschunterricht erarbeitet. Im Anschluss an die Vorstellung fand mit den Schülern der Klassen 7 und 8 ein Feedbackgespräch statt, bei dem auch die Schauspieler anwesend waren, um sich den Fragen der Schülerschaft zu stellen.

Kulturfahrplan

An einem gesonderten Termin während der Unterrichtszeit wurde der Vorstellungsbesuch in den jeweiligen Klassen von Theaterpädagoginnen der Württembergischen Landesbühne Esslingen nachbereitet. Damit Theater den Schülern in vielfältiger Form nahegebracht werden konnte, wurde in den Workshops nicht nur über die Inszenierung gesprochen, sondern die Schüler durch theaterpraktische Übungen dazu animiert, selbst zu Akteuren auf der Bühne zu werden.

Die Kooperation zwischen dem LMG und der WLB ist möglich geworden, da das LMG, wie berichtet, als eine von landesweit zehn Teilnehmerschulen für das Modellprojekt "Kulturschule 2020 Baden-Württemberg" ausgewählt wurde. Dieses Modellprojekt ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Verbunden mit der Teilnahme ist eine finanzielle Förderung in Höhe von jeweils 10 000 Euro durch die Karl Schlecht Stiftung.

Das Projekt will allen Schülern einen Zugang zu Kunst und Kultur und die Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen. Die offizielle Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung fand im Anschluss an die Theateraufführung statt.

"Als Kulturschule wollen wir erreichen, dass kulturelle Bildung und eine ästhetisch-kulturelle Unterrichtspraxis selbstverständliche Bestandteile des Schulalltags sind", erklärte Martin Pflumm, stellvertretender Schulleiter und Projektleiter von "Kulturschule 2020".

"Kompetente und verlässliche Kulturpartner spielen dabei eine wichtige Rolle", betonte Intendant Friedrich Schirmer. "Die WLB übernimmt diesen Part sehr gerne, um Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Elternhaus und deren finanziellem Hintergrund nicht nur in Esslingen, sondern auch in der Region die Begegnung und die Auseinandersetzung mit Theater zu ermöglichen".

Um Kultur im Schulalltag systematisch und langfristig zu integrieren und dabei gemeinsam mit dem sportlichen das kulturelle Profil der Schule weiterzuentwickeln, hat sich das LMG folgenden Zielen verpflichtet: Das Konzept "Kulturschule" wird als wesentlicher Teil des Schulprofils organisatorisch fest verankert und in einem "Kulturfahrplan" fortlaufend weiterentwickelt. Und: Die Schule engagiert sich für den Auf- beziehungsweise Ausbau verbindlicher und langfristiger Kooperationen mit Künstlern und Kulturinstitutionen.

In diesem Zusammenhang wurde nun eine weitere enge Kooperation mit einem außerschulischen Kulturpartner vertraglich vereinbart. Zum engeren Kreis der Kooperationspartner gehören die Musik- und Kunstschule Böblingen, die Martinsschule Sindelfingen sowie die Städtische Galerie Böblingen und zahlreiche freie Künstler.

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Am LMG macht Theater Schule

Württembergische Landesbühne Esslingen und Lise-Meitner-Gymnasium arbeiten zusammen

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Artikel vom 22. März 2017 - 15:24

BÖBLINGEN (red). Vor Kurzem war der Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB), Friedrich Schirmer, zu Gast im Lise-Meitner-Gymnasium (LMG). Anlass war die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung.

Ziel dieser Kooperation ist es laut einer Pressemitteilung, im Rahmen des Modellprojekts "Kulturschule 2020 Baden-Württemberg", das kreative Lernen und die kulturelle Bildung von Schülern zu stärken. Im Rahmen dieser Partnerschaft soll es den Schülern des LMG ermöglicht werden, einmal im Schuljahr eine Theatervorstellung der Württembergischen Landesbühne Esslingen vor Ort in Böblingen oder direkt an der Landesbühne zu besuchen. Zusätzlich zu den Vorstellungsbesuchen bietet die WLB ein Rahmenprogramm mit theaterpädagogischen Vor- oder Nachbereitungen des jeweiligen Theaterbesuches an. Ebenso wird eine Theaterpädagogin die Theaterworkshops im Rahmen des von der Schule entwickelten "Kulturbandes" unterstützen.

Passend zum Anlass kam zunächst in der Aula das Stück "Der Luftballon" von Selma Lagerlöff in der Inszenierung der WLB zur Aufführung. Das Stück selbst wurde vorher im Deutschunterricht erarbeitet. Im Anschluss an die Vorstellung fand mit den Schülern der Klassen 7 und 8 ein Feedbackgespräch statt, bei dem auch die Schauspieler anwesend waren, um sich den Fragen der Schülerschaft zu stellen.

Kulturfahrplan

An einem gesonderten Termin während der Unterrichtszeit wurde der Vorstellungsbesuch in den jeweiligen Klassen von Theaterpädagoginnen der Württembergischen Landesbühne Esslingen nachbereitet. Damit Theater den Schülern in vielfältiger Form nahegebracht werden konnte, wurde in den Workshops nicht nur über die Inszenierung gesprochen, sondern die Schüler durch theaterpraktische Übungen dazu animiert, selbst zu Akteuren auf der Bühne zu werden.

Die Kooperation zwischen dem LMG und der WLB ist möglich geworden, da das LMG, wie berichtet, als eine von landesweit zehn Teilnehmerschulen für das Modellprojekt "Kulturschule 2020 Baden-Württemberg" ausgewählt wurde. Dieses Modellprojekt ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Verbunden mit der Teilnahme ist eine finanzielle Förderung in Höhe von jeweils 10 000 Euro durch die Karl Schlecht Stiftung.

Das Projekt will allen Schülern einen Zugang zu Kunst und Kultur und die Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen. Die offizielle Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung fand im Anschluss an die Theateraufführung statt.

"Als Kulturschule wollen wir erreichen, dass kulturelle Bildung und eine ästhetisch-kulturelle Unterrichtspraxis selbstverständliche Bestandteile des Schulalltags sind", erklärte Martin Pflumm, stellvertretender Schulleiter und Projektleiter von "Kulturschule 2020".

"Kompetente und verlässliche Kulturpartner spielen dabei eine wichtige Rolle", betonte Intendant Friedrich Schirmer. "Die WLB übernimmt diesen Part sehr gerne, um Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Elternhaus und deren finanziellem Hintergrund nicht nur in Esslingen, sondern auch in der Region die Begegnung und die Auseinandersetzung mit Theater zu ermöglichen".

Um Kultur im Schulalltag systematisch und langfristig zu integrieren und dabei gemeinsam mit dem sportlichen das kulturelle Profil der Schule weiterzuentwickeln, hat sich das LMG folgenden Zielen verpflichtet: Das Konzept "Kulturschule" wird als wesentlicher Teil des Schulprofils organisatorisch fest verankert und in einem "Kulturfahrplan" fortlaufend weiterentwickelt. Und: Die Schule engagiert sich für den Auf- beziehungsweise Ausbau verbindlicher und langfristiger Kooperationen mit Künstlern und Kulturinstitutionen.

In diesem Zusammenhang wurde nun eine weitere enge Kooperation mit einem außerschulischen Kulturpartner vertraglich vereinbart. Zum engeren Kreis der Kooperationspartner gehören die Musik- und Kunstschule Böblingen, die Martinsschule Sindelfingen sowie die Städtische Galerie Böblingen und zahlreiche freie Künstler.

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