Anzeige

Das Ziel ist ein Europa-Musical

Lise-Meitner-Gymnasium erhält Zuschlag für europäisches Projekt

  • img
    Gespannte Erwartung auf das Europa-Projekt (v.l.) Die zuständigen Lehrer Andreas Lachenmayer und Stefanie Dräger-Spence, die Schülersprecherinnen Katharina Gruber und Sonja Ertelt sowie Gesamtelternbeirätin Anja Saklarski und Rektor Hans Oberholenzer Foto: Thomas Bischof

Artikel vom 25. November 2016 - 12:36

Von Daniela Gille

BÖBLINGEN. Das Lise-Meitner-Gymnasium (LMG) startet ein außergewöhnliches Austauschprogramm. Über eine Internetplattform knüpften letztes Jahr die damaligen Acht- und Zehntklässler Kontakte zu anderen Schulen. Im kommenden Jahr steht nun ein Austausch mit den jeweiligen Partnerschulen auf dem Programm.

Viele junge Leute kennen das: Man hat eine Idee und möchte diese mithilfe des Internets in die Tat umsetzen. Auf der Internetplattform eTwinning geht das. Dort kann man nach Menschen suchen, die am eigenen Projekt mitarbeiten möchten. Über diese Website sind auch die Schüler des LMG auf ein interessantes Projekt gestoßen: Schulklassen aus Europa vertonen die Europahymne neu, schreiben den Text um, und laden ein Video von ihrer Version hoch.

Die Schüler des LMG haben an dieser Idee mitgearbeitet. Auch nach Beenden des Projektes blieb der Kontakt zwischen den Schulen erhalten. Es entstand der Wunsch, ein gegenseitiges Austauschprogramm zu starten. Beteiligt sind daran eine Schule aus Frankreich (Paris), Italien (Palermo), Spanien (Algarrobo), England (Alnwick) und das LMG. Während des Austauschs soll an einem Projekt gearbeitet werden: Die Schüler möchten gemeinsam ein europäisches Musical entwerfen und dieses verfilmen.

Doch bis es dazu kommen kann, muss viel organisiert werden. Die Lehrer und Organisatoren des Projektes, Stefanie Dräger-Spence und Andreas Lachenmayer, haben Fördergelder beantragt, ein Konzept für den Film entworfen und ein Bewerbungsverfahren zur Anmeldung für den Austausch gestartet.

Mittlerweile kann die Reise für drei der Schüler bereits finanziert werden. Die Fördergelder im Wert von 10 000 Euro erhält die Schule von der Karl Schlecht Stiftung im Rahmen des Projektes "Kulturschule 2020".

"Wir sind auf der Suche nach weiteren Sponsoren, um mehr Schülern einen Austausch ermöglichen zu können", erklärt Stefanie Dräger-Spence. Ziel ist es, in jede Austausch-Stadt zwischen acht und zehn Schülern schicken zu können.

Verwandte Artikel