Forstminister warnt vor Waldbrandgefahr

Feuer könnte verheerende Folgen haben

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Artikel vom 20. Juni 2017 - 16:00

STUTTGART/KREIS BÖBLINGEN (red). Forstminister Peter Hauk warnt: "Das trocken-heiße Wetter lässt die Gefahr von Waldbränden nach oben schnellen. Trockene Streu und ausgedörrtes Gras brennen wie Zunder."

Die sommerlichen Temperaturen und der fehlende Regen lassen die Gefahr von Waldbränden derzeit landesweit nach oben schnellen, so der Minister in einer Pressemitteilung. Eine weggeworfene Zigaretten-kippe oder ein unbeaufsichtigtes Grillfeuer könnten verheerende Folgen haben. Waldbesucher sollten demnach ihren Teil dazu beitragen, das Risiko von Waldbränden so gering wie möglich zu halten, indem sie einige einfache Regeln beachten, so der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. So herrsche beispielsweise im Sommer im Wald ein generelles Rauchverbot (genau vom 1. März bis 31. Oktober), das auch an Grillstellen oder an Waldparkplätzen gelte. Auch sei das Grillen nur an offiziellen und fest eingerichteten Feuerstellen an Grillplätzen erlaubt. Mitgebrachte Grills dürften im Wald nicht betrieben werden.

Je nach örtlicher Situation können die Forstbehörden weitere Maßnahmen anordnen und insbesondere das Grillen im Wald vollständig verbieten. Diese Sperrungen sind unbedingt zu beachten. Außerdem muss offenes Feuer außerhalb des Waldes mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Und auch an den erlaubten Stellen muss ein (Grill-)Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.

Sollte ein Brand ausbrechen, ist die rasche Meldung an die Feuerwehr entscheidend. Weitere Informationen im Internet unter http://www.dwd.de/waldbrand.

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