Herbstschau Herrenberg gestartet - Fotogalerie

Traditionsveranstaltung begann am Freitag und wurde am Abend offiziell eröffnet

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    In den Hallen und im Außenbereich präsentieren sich die Aussteller der Herrenberger Herbstschau. Hier kommen Kunden und Aussteller direkt ins Gespräch Foto: Simone Ruchay-Chiodi

Kaum waren die Türen zur 43. Herrenberger Herbstschau am Freitag geöffnet, strömten die Menschen. Ein Auftakt nach Maß erlebten die 150 Aussteller bei idealem Messewetter. Am Abend wurde die Herbstschau offiziell gestartet mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Artikel vom 13. Oktober 2017 - 20:54

Von Helmut Schilling

HERRENBERG. Worin liegt das Erfolgsgeheimnis dieser Verkaufsmesse, die seit 43 Jahren ohne Unterbrechung stattfindet? "Alleine kann man viel erreichen, zusammen alles", verriet Dirk Graf, Vorstandsmitglied des veranstaltenden Herrenberger Gewerbevereins ein Erfolgsrezept für den Dauererfolg dieser regionalen Messe, die alljährlich 20 000 bis 25 000 Besucher auf das Gelände der Herrenberger Stadt- und Mehrzweckhalle lockt. Mit Herz und Seele seien die Aussteller mit der Region verbunden, so Graf, egal ob der Ein-Mann-Betrieb oder die Firma mit 100 Mitarbeitern und mehr. Die kleinen und mittleren Betriebe seien die Basis unserer Wirtschaft, so Graf, er appellierte deshalb an die Kommunen, den Handel und das Handwerk zu unterstützen.

Ausstellungsleiterin Claudia Gack begründete den Erfolg der Messe auch in dem "unglaublichen Aufwand", den die Aussteller an den Tag legten. Und es gebe tatsächlich diese vielbeschworene Herbstschau-Familie, alle Aussteller zögen an einem Strang. "Was die Schwaben auszeichnet, ist, dass sie gut sind", legte Landrat Roland Bernhard eine einfache Weisheit an den Tag. Und er sei stolz darauf, dass die Menschen im Oberen Gäu so schaffig seien. Für den Landrat also auch kein Wunder, dass die Herbstschau zur Erfolgsstory wurde.

Immer Veränderungen und Verbesserungen

Bei der Herbstschau gebe es nie eine Wiederholung, sondern immer eine Fortsetzung, sagte Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler. Keine Messe sei wie die letzte, immer gebe es Veränderungen und Verbesserungen. Die Vielfalt und die Bandbreite der Herbstschau treffe auf breite Zustimmung unter der Bevölkerung und sie strahle weit über Herrenberg hinaus.

Die Stadt Herrenberg, die an Boden verloren hat, müsse als Einkaufsstadt wieder deutlich zulegen. Damit diese gelinge, werde die Kommune wieder weit mehr Mittel zur Verfügung stellen als bisher. Ein erster Schritt in diese Richtung ist für Thomas Sprißler schon gemacht mit der Realisierung des Seeländer-Areals vor den Toren der Altstadt. "Ich bin froh, dass wir die Bagger endlich sehen".

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