Viele Meisterwerke bewundert

Weihnachtsausfahrt des Förderkreis Kunst Schönaich

Artikel vom 22. Dezember 2017 - 16:24

SCHÖNAICH (red). Die seit langem zur Tradition gewordene Weihnachtsausfahrt des Förderkreises Kunst Schönaich unter Leitung von Harald Graß führte unlängst zunächst zum Carmen-Würth-Forum in Künzelsau-Gaisbach und in den das Forum umgebenden Skulpturenpark mit Werken von weltbekannten Künstlern wie Baselitz, Caro und Chilida.

Für die zahlreichen Kunstfreunde standen zwei kompetente Führerinnen bereit, die anschließend auch im Museum Würth in der Ausstellung "HAP Grieshaber und der Holzschnitt" mit Werken aus der Sammlung Würth und Leihgaben führten. Die Schönaicher Kunstfreunde waren, obwohl schon seit Jahren mit Harald Graß immer wieder auf den Spuren von HAP Grieshaber wandelnd, begeistert, in dieser Ausstellung so viel Neues aus dem gesamten Schaffen des Künstlers sehen zu können. Schwerpunkte waren "Der Osterritt" und die politisch inspirierten Arbeiten und Plakate des engagierten Friedens- und Umweltaktivisten der ersten Stunde und vierzig Totentanzmotive, die einem das "memento mori" drastisch vor Augen führten.

Die Mittagspause auf dem Weihnachtsmarkt im Bereich des Schlosses in Kirchberg/Jagst war erholsam und kunstreich, denn in der ehemaligen barocken Stadtkirche, die nach einem Brand 1929 in dem für Kirchen seltenen Art-Deko-Stil neu gestaltet worden war, konnte man eine bemerkenswerte "Ansbacher Wand" bewundern.

Ein weiterer Höhepunkt des Kunsttages war die Ausstellung "Verborgene Schätze aus Wien" mit Meisterwerken von Dürer, Botticelli, Rembrandt, Rubens, Amerling, Klimt, Hundertwasser und anderen. Diese Kunstsammlung der Akademie der bildenden Künste Wien umfasst Meisterwerke aus sechs Jahrhunderten und ist derzeit zu Gast in der Kunsthalle Würth.

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