Gottesdienst mit Paul Schobel

Artikel vom 19. Juni 2017 - 14:54

BÖBLINGEN (red). Gerechtigkeit in der Welt herstellen ist das Thema eines ökumenischen Gottesdienstes am 25. Juni in der Vater-Unser-Gemeinde auf der Diezenhalde mit dem Theologen Paul Schobel stehen. Der frühere Betriebsseelsorger in Böblingen ist heute noch in der SWR-Reihe "Morgengedanken" zu hören.

Im Tempel hat Jesus geldgierige Geschäftemacher, Zinswucherer und Geldwechsler vertrieben, um damit die "Räuberhöhle", die Ursachen von Ungerechtigkeit sichtbar zu machen. Heute versucht beispielsweise die Politik mit der Entwicklungshilfe und Entwicklungspolitik in der Welt mehr Gerechtigkeit herzustellen, allerdings mit mäßigem Erfolg. Viel erfolgreicher scheint hingegen das Engagement der vielen Menschen zu sein, die sich in der Fairtrade-Bewegung und in den Weltläden engagieren, von Millionen Menschen, die bei ihrem Einkauf Fairtrade-Produkte wählen. Sie sehen darin die Möglichkeit, durch ihre Kaufentscheidung zu einer gerechten Entlohnung in der Landwirtschaft der Entwicklungsländern und zu einem menschenwürdigen Leben der Menschen beizutragen, schreiben die Veranstalter.

Was ist Gerechtigkeit heute, wo sind die "Räuberhöhlen" heute, was können wir tun, was geschieht in Böblingen? Fragen, die im Mittelpunkt dieses Themengottesdienstes stehen sollen.

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