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SINDELFINGEN (red). Die Gottlieb-Daimler-Schule (GDS) 2 tickt international. Zahlreiche Kontakte mit dem Ausland geben dem Schulleben Impulse. "Der Austausch fördert die interkulturelle und kommunikative Kompetenz und fördert die internationale Berufsfähigkeit", heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Frankreich

Im letzten Schuljahr gaben Karin Bieber-Machner, Leiterin der GDS 2, und Marc Jaillet, Schulleiter aus Dijon, den Startschuss für ein trinationales Projekt. Die dritte Schule im Bunde ist das Colegio La Salle Virgen del Mar in Almeria. Schüler des Technischen Gymnasiums Umwelttechnik (TGU) errichteten während der zweijährigen Projektlaufzeit mit den Spaniern und Franzosen an den drei Standorten Messstationen mit Nachführung. Angelehnt sind diese Messstationen, wie die Bezeichnung "Sun Tracker Flower" besagt, an das Funktionsprinzip von Sonnenblumen. Die Anlagen folgen im Tagesverlauf dem Sonnenstand und sorgen so dafür, dass mehr Ertrag erwirtschaftet wird. Auf der dazu eingerichteten Homepage wurden die Daten dargestellt und ausgetauscht.

Um am neuen Projekt "Fahrradkino"" weiterzuarbeiten, besuchten nun französische Schüler mit ihren Lehrern und zwei Studenten der Universität von Dijon die Sindelfinger. Das Prinzip: Radler erzeugen gleichzeitig den Strom für Beamer, Laptop und Soundanlage und ermöglichen so ein gemeinsames Kinoerlebnis. Transformations-Dynamos speisen die auf dem Fahrrad produzierte Energie direkt ins Stromnetz ein. An der GDS 2 und in Dijon soll dies als Event aufgezogen werden. Ideen für weitere gemeinsame Projekte gibt es schon: Hergestellt werden soll ein mit Muskelkraft betriebener Mixer, der Früchte und Gemüse zu Smoothies verarbeitet.

Spanien

Ganz auf das Profil Umwelttechnik abgestimmt ist die jährliche Studienfahrt nach Südspanien. Erste Anlaufstelle ist die Partnerschule in Almeria, La Salle Virgen del Mar. Die Stadt liegt in Andalusien und hat 3000 Sonnenstunden pro Jahr - es regnet so gut wie nie. Ideale Voraussetzungen also für die Forschungseinrichtungen, die dort ansässig sind. So zum Beispiel die Plataforma Solar, in der solarthermische Kraftwerke erprobt werden. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist dauerhaft mit 30 Leuten vor Ort.

Im Calar-Alto-Observatorium, einer deutsch-spanischen Sternwarte auf dem 2168 Meter hohen Calar Alto in der Sierra de los Filabres in der Provinz Almeria konnten die TGUler das größte Spiegelteleskops Kontinentaleuropas bestaunen. Bei einer Führung durch eine Gemüseplantage in El Ejido - weltweit das größte Anbaugebiet unter Folie - ließen sich die Schüler über ökologische Schädlingsbekämpfung aufklären. Ein Sport- und Kulturprogramm durfte nicht fehlen. Neben dem Besuch der Alcazaba de Almería, einer ehemaligen maurischen Festung, und dem im spanischen Bürgerkrieg entworfenen Tunnelsystem der "Refugios" gab es als Highlight ein "all you can surf"-Angebot.

Singapur

Die Partnerschaft mit dem ITE in Singapur ist bereits über 25 Jahre alt. In den 1990er-Jahren schloss das Land Baden-Württemberg einen Kooperationsvertrag mit dem Stadtstaat zur Intensivierung der Beziehungen. Ein Teil der vertraglichen Vereinbarung war der Aufbau von Schulpartnerschaften. Im Wechsel besuchen sich deutsche und singapurische Auszubildende. Mit im Boot ist auch das TGU, schließlich rühmt sich Singapur als grüne Stadt mit ökologischen Ambitionen.

Eine Woche lang besuchten Auszubildende der Abteilung Elektro und Schüler des TGU die Partnerschule. Während die Azubis einen Großteil der Zeit an der Partnerschule verbrachten und gemeinsam Projekte mit den singapurischen Schülern erarbeiteten, erkundeten die Schüler des TGU im Rahmen einer Studienfahrt die Millionenstadt.

Neben dem Kennenlernen der Partnerschule und Ausflügen in den MacRitchie Reservoir Park, den weltberühmten Zoo oder auf die Insel Pulau Ubin standen ein Besuch des Science Centre sowie die Erkundung von Little India und Chinatown auf dem Programm.

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Partnerschaften bereicherndas Schulleben

Artikel vom 20. Juni 2017 - 15:36

SINDELFINGEN (red). Die Gottlieb-Daimler-Schule (GDS) 2 tickt international. Zahlreiche Kontakte mit dem Ausland geben dem Schulleben Impulse. "Der Austausch fördert die interkulturelle und kommunikative Kompetenz und fördert die internationale Berufsfähigkeit", heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Frankreich

Im letzten Schuljahr gaben Karin Bieber-Machner, Leiterin der GDS 2, und Marc Jaillet, Schulleiter aus Dijon, den Startschuss für ein trinationales Projekt. Die dritte Schule im Bunde ist das Colegio La Salle Virgen del Mar in Almeria. Schüler des Technischen Gymnasiums Umwelttechnik (TGU) errichteten während der zweijährigen Projektlaufzeit mit den Spaniern und Franzosen an den drei Standorten Messstationen mit Nachführung. Angelehnt sind diese Messstationen, wie die Bezeichnung "Sun Tracker Flower" besagt, an das Funktionsprinzip von Sonnenblumen. Die Anlagen folgen im Tagesverlauf dem Sonnenstand und sorgen so dafür, dass mehr Ertrag erwirtschaftet wird. Auf der dazu eingerichteten Homepage wurden die Daten dargestellt und ausgetauscht.

Um am neuen Projekt "Fahrradkino"" weiterzuarbeiten, besuchten nun französische Schüler mit ihren Lehrern und zwei Studenten der Universität von Dijon die Sindelfinger. Das Prinzip: Radler erzeugen gleichzeitig den Strom für Beamer, Laptop und Soundanlage und ermöglichen so ein gemeinsames Kinoerlebnis. Transformations-Dynamos speisen die auf dem Fahrrad produzierte Energie direkt ins Stromnetz ein. An der GDS 2 und in Dijon soll dies als Event aufgezogen werden. Ideen für weitere gemeinsame Projekte gibt es schon: Hergestellt werden soll ein mit Muskelkraft betriebener Mixer, der Früchte und Gemüse zu Smoothies verarbeitet.

Spanien

Ganz auf das Profil Umwelttechnik abgestimmt ist die jährliche Studienfahrt nach Südspanien. Erste Anlaufstelle ist die Partnerschule in Almeria, La Salle Virgen del Mar. Die Stadt liegt in Andalusien und hat 3000 Sonnenstunden pro Jahr - es regnet so gut wie nie. Ideale Voraussetzungen also für die Forschungseinrichtungen, die dort ansässig sind. So zum Beispiel die Plataforma Solar, in der solarthermische Kraftwerke erprobt werden. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist dauerhaft mit 30 Leuten vor Ort.

Im Calar-Alto-Observatorium, einer deutsch-spanischen Sternwarte auf dem 2168 Meter hohen Calar Alto in der Sierra de los Filabres in der Provinz Almeria konnten die TGUler das größte Spiegelteleskops Kontinentaleuropas bestaunen. Bei einer Führung durch eine Gemüseplantage in El Ejido - weltweit das größte Anbaugebiet unter Folie - ließen sich die Schüler über ökologische Schädlingsbekämpfung aufklären. Ein Sport- und Kulturprogramm durfte nicht fehlen. Neben dem Besuch der Alcazaba de Almería, einer ehemaligen maurischen Festung, und dem im spanischen Bürgerkrieg entworfenen Tunnelsystem der "Refugios" gab es als Highlight ein "all you can surf"-Angebot.

Singapur

Die Partnerschaft mit dem ITE in Singapur ist bereits über 25 Jahre alt. In den 1990er-Jahren schloss das Land Baden-Württemberg einen Kooperationsvertrag mit dem Stadtstaat zur Intensivierung der Beziehungen. Ein Teil der vertraglichen Vereinbarung war der Aufbau von Schulpartnerschaften. Im Wechsel besuchen sich deutsche und singapurische Auszubildende. Mit im Boot ist auch das TGU, schließlich rühmt sich Singapur als grüne Stadt mit ökologischen Ambitionen.

Eine Woche lang besuchten Auszubildende der Abteilung Elektro und Schüler des TGU die Partnerschule. Während die Azubis einen Großteil der Zeit an der Partnerschule verbrachten und gemeinsam Projekte mit den singapurischen Schülern erarbeiteten, erkundeten die Schüler des TGU im Rahmen einer Studienfahrt die Millionenstadt.

Neben dem Kennenlernen der Partnerschule und Ausflügen in den MacRitchie Reservoir Park, den weltberühmten Zoo oder auf die Insel Pulau Ubin standen ein Besuch des Science Centre sowie die Erkundung von Little India und Chinatown auf dem Programm.

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